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Die Schule kommt

Nachdem am 04. Juli 2011 der Kreistag nahezu einstimmig für die Einrichtung einer Oberschule mit gymnasialem Zweig gestimmt hatte, ist in dieser Woche die Genehmigung der Landesschulbehörde erteilt worden. Damit beginnen ab sofort die Vorbereitungen für den Start der Schule (vorerst in den zurzeit leer stehenden Räumen der Schule am Sandbarg) zum Schuljahresbeginn 2012/2013.

Die Schulinitiative feierte aus diesem Anlass mit vielen Gästen am Samstag im Jesteburger Freibad. Aus Landes- und Kreisebene kamen Grußworte und Glückwünsche.

Lesen Sie hier das gemeinsame Grußwort der vier an der Entscheidung beteiligten Kreistagsabgeordneten aus Jesteburg:

Zu dem Grußwortweiter

August 2011

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Thema Bildung

Bildung

…was ist denn nun mit der Schule?

Das fragen sich sehr viele Jesteburger, und sicher nicht nur die, die schulpflichtige Kinder haben. Fakt ist, dass wir bei der Entscheidung um den IGS-Standort Buchholz unterlegen sind und dass dort die neue Gesamtschule entsteht. Fakt ist leider auch, dass die Eltern der Realschule Hittfeld kürzlich den Antrag gestellt haben, die Außenstelle in Jesteburg bereits zum Sommer zu schließen. Ein Beschluss des Kreistags hierzu steht noch aus.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Die überparteiliche Schulinitiative erarbeitet mit Unterstützung des Samtgemeinde-Bürgermeisters Hans-Heinrich Höper und der Schulleitung der Jesteburger Grundschule ein neues Konzept. Es sieht eine Modellschule nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen für alle Kinder vor Ort ab Klasse Fünf vor. Erste Gespräche mit der Landesschulbehörde wurden bereits geführt. Eine Modell-Schule in Schleswig-Holstein wurde besichtigt und die Erfahrungen des Kollegiums analysiert. Auch die Landesregierung in Hannover hat erkannt, dass viele Schulstandorte des dreigliedrigen Systems in der Fläche ausbluten und dadurch als Wohnorte für junge Familien deutlich an Anziehungskraft verlieren. Ein mögliches Konzept zur Lösung genau dieses Problems will nun die Schulinitiative vorlegen, modellhaft für den ländlichen Bereich Niedersachsens. Wir als CDU Jesteburg unterstützen dieses Konzept, wo wir können!

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Die IGS kommt nach Buchholz
Jesteburg geht leer aus

Leider hat unser Standort im Kreistag keine Mehrheit gefunden - obwohl sooo viele Jesteburger dafür gekämpft haben - Eltern, als parteiübergreifende Initiative und auch die CDU-Gemeinde- und Samtgemeinde-Fraktion. Die Jesteburger Räte haben mit großer Mehrheit den Bau einer Dreifeldsporthalle für drei Millionen Euro und das Schulgrundstück in den Ring geworfen. Selbst diese weitreichenden finanziellen Beteiligungen und alle guten Argumente für uns haben nicht gereicht. Trotzdem, herzlichen Dank an alle!

Die Stellungnahme von unseren CDU-Kreistagsabgeorneten, Dr. Hans-Heinrich Aldag und Britta Witte, möchten wir an dieser Stelle gern öffentlich machen. Stellungnahme lesen 

Darin legen sie sachlich und Punkt für Punkt dar, warum sie unseren Standort nicht nur aus Lokalpatriotismus für die bessere Wahl halten. Sie sind aber leider an der Hausmacht für Buchholz und an der Angst anderer Gemeinden um ihren eigenen Schulstandort gescheitert.

Aber wir blicken inzwischen schon wieder nach vorne: Schulinitiative und Politik werden weiter für einen Schulstandort Jesteburg kämpfen!

Lesen Sie die Pressemitteilung der Jesteburger Schulinitiative vom 24.06.2009: Pressemitteilung lesen ...weiter

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Sondersitzung: Räte stimmen für Schul-Dreisporthalle

Auf einer gemeinsamen Sondersitzung haben der Jesteburger Gemeinde- und Samtgemeinderat am 11. Juni mit großer Mehrheit beschlossen, den Bau einer Dreifeldsporthalle zu finanzieren und ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, sollte Jesteburg IGS-Standort werden. Das bedeutet, dass in Jesteburg nun im Vergleich zu den Mitbewerberstandorten in Buchholz eine für den Kreis günstige Gesamtinvestitionssumme vorliegt: Ersten Berechnungen zufolge ist unser Standort nun um etwa 700.000 Euro günstiger als der Umbau der Realschule I am Buenser Weg.

Darüberhinaus haben wir am Rande der Sitzung erfahren, dass bei einer Verlegung des Schuleinzugsbezirks unserer Realsschüler von jetzt Hittfeld zugunsten Hanstedts sowohl die Hanstedter als auch die Hittfelder Realschule in ihrem Bestand gesichert wären. Um diese Berechnung hatten wir als Schulinitiative bereits vor mehr als acht Wochen bei einem Termin beim Landrat geten, nun ist sie erfolgt.

Mit der Entscheidung zum Bau einer Sporthalle hat Jesteburg ein deutliches Zeichen gesetzt: Um als letzte Gemeinde dieser Größenordnung in Niedersachsen auch endlich Schulstandort zu werden und mit einer modernen Schule auf einem geradezu idealen Gelände die Zukunft unseres Ortes zu sichern und den Kindern nicht nur aus der Samtgemeinde optimale Bildungschancen zu bieten, ist sie bereit, sich auch finanziell zu engagieren. Dagegen hatte die Buchholzer Schulausschuss einstimmig empfohlen, die zuvor angebotenen Grundstücke für einen Neubau zurückzuziehen und auf den Gebraucht-Standort zu setzen (der allerdings auch für mehr als acht Millionen Euro umgebaut werden müsste). Dort würden dann in den kommenden fünf Jahren drei Schulformen unter einem Dach nebeneinander existieren, was auch seitens der Verwaltung als problematisch angesehen wird.

Wir sind der Ansicht, dass sich auch viele Buchholzer und andere 'umliegende' Eltern bei dieser Alternative für einen modernen und maßgeschneiderten Standort mit einem pädagogischen Konzept in Jesteburg entscheiden werden - selbst wenn dies bedeutet, dass ihre Kinder mit dem Bus fahren müssen. Denn die besseren Voraussetzungen für ein Gelingen des integrierten Gesamtschulkonzepts liegen nach unserer festen Überzeugung in Jesteburg!

Wir möchten uns sehr herzlich bei der Jesteburger Schulinitiative, Jesteburger Politikern der SPD und der Grünen bedanken, dass sie bei dieser zukunftsweisenden Entscheidung im Sinne der Kinder, Familien, Bildung sowie der strukturellen Entwicklung unserer Samtgemeinde parteiübergreifend und mit großem Engagement an einem Strang gezogen haben.



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Offener Brief/Leserbrief zum Bericht „Gesamtschule – Jesteburg lockt mit Sporthalle“ vom 13.06.09 und dem dazugehörigen Kommentar von Frau Wahba

Liebe Frau Wahba,

mit Ihrem Kommentar zur Debatte rund um Gesamtschulen im Landkreis Harburg gehe ich völlig konform! Ja, Gesamtschulen sollen eine Bereicherung unseres Schulsystems sein, kein Ersatz für das bestehende. Dies sehen aber nicht alle Parteien so! Da der Kreistag sich mit Mehrheit entschieden hat (vorerst) eine IGS im Landkreis Harburg einzurichten, soll diese Schule auch gute und reelle Chancen für eine positive Entwicklung erhalten.

Damit komme ich zu Ihrem Artikel und möchte hier einige Anmerkungen und Denkanstöße geben.

Grundsätzlich muss ich hier einmal die Frage stellen, warum bei der Standortfrage eigentlich die Kreistagsabgeordneten aus Jesteburg so unter Druck stehen, die aus Buchholz jedoch augenscheinlich nicht. Hier geht es um die sachliche Abwägung von Kosten, Qualitätsstandards und Strukturbedeutung. Druck entsteht nur da, wo Beteiligte diesen Weg verlassen.

Insofern finde ich die Aussagen der KreistagskollegenInnen von SPD und Grünen schon fast perfide. Frau Alpers spricht von einem hausgemachten Dilemma innerhalb der CDU durch die Entscheidung für vorerst einen Standort und der Jesteburger Gemeindebürgermeister Udo Heitmann lässt sich von der CDU kein Ranking-Spiel aufdrängen. Es ist wohl ein Privileg der Opposition sich das Blaue vom Himmel zu wünschen ohne einen Gedanken an die Umsetzbarkeit zu verschwenden. Ich habe wiederholt versucht von den genannten KreistagskollengenInnen eine Antwort auf meine Frage: „Was möchtet ihr und wie soll es gehen?“ zu erhalten. Leider ohne Ergebnis. Auf der letzten Schulausschusssitzung gab es hierzu als Antwort der SPD: „Wir möchten möglichst viel.“ Punkt.

Frau Wahba, stellen wir uns einmal vor, die CDU-Fraktion nähmen den „Druck“ von sich und plötzlich würde der Kreistag die sofortige Gründung von 3 oder sogar 4 Integrierten Gesamtschulen (5-zügig!) im Landkreis beschließen.

Würden nicht auch Sie da sofort folgende Fragen stellen:

1. Woher nehmen z.B. Buchholz und Jesteburg plötzlich die vielen Schüler bei gleichzeitiger Beibehaltung eines Angebotes des gegliederten Schulsystems (Stichwort Vielfalt).

2. Der Landkreis muss zurzeit durch die Einrichtung EINER IGS – in welcher Form auch immer – und des unabhängig erforderlichen Neubaus des Gymnasium Kattenberge Investitionen von rund 23-24 Millionen Euro tätigen. Investitionen die zu Lasten der Haushaltskonsolidierung gehen. Damit mögen sie zwar einerseits der kommenden Generation dienen, doch andererseits sind es auch die Schulden eben dieser Generation. Woher kommen jetzt sofort die Millionen für weitere Gesamtschulen und das auch noch bei prognostizierten sinkenden Steuereinnahmen in zweistelliger Millionenhöhe in den nächsten drei Jahren?

Die CDU hat für sich diese Fragen beantwortet und deshalb wird es vorerst nur eine Gesamtschule geben. Die Mitglieder der CDU im Kreistag stellen sich ihrer Verantwortung und werden eine sehr schwere Entscheidung zu treffen haben. Aber WIR stellen uns dieser Verantwortung! Leider kann ich dies bei meinen KollegenInnen der SPD und der Grünen nicht erkennen. Daher nehme ich auch die o.g. Äußerung des SPD-Bürgermeisters aus Jesteburg zum s.g. Ranking übel. Seine Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der Schulinitiative Buchholz/Winsen – Silva Seeler /SPD - weiß übrigens genau was sie will - wenn schon eine IGS, dann in Buchholz.

Herzlichen Gruß

Britta Witte
Itzenbütteler Str. 49
21266 Jesteburg

t. 04183-2410
m. 0160-96825812
witte-jesteburg@t-online.de



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Jesteburg ist der ideale Standort für eine Integrierte Gesamtschule im Zentrum des Landkreis Harburg

Presseerklärung der CDU-Fraktion
im Samtgemeinderat Jesteburg

  Verkehr
  Dr. Thomas Reichelt

"Die CDU-Fraktion der Samtgemeinde unterstützt den Aufruf der Schulinitiative zur Demonstration für den Schulstandort Jesteburg am 22. März“ bekräftigt Dr. Thomas Reichelt, Fraktionsvorsitzender der CDU in der Samtgemeinde. „Wir zählen auf umsichtige Kreistagspolitiker, die letztlich über den Schulstandort zu entscheiden haben und appellieren daran, strukturpolitischen Argumenten den Vorrang einzuräumen“, fordert Reichelt für die Samtgemeinde Jesteburg.

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Jesteburg braucht eine eigene Schule

Presseerklärung der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Jesteburg

  Verkehr
  Dr. Thomas Reichelt

"Auch wir von der CDU-Fraktion der Samtgemeinde bekennen uns ganz klar zum Schulstandort Jesteburg", gibt Dr. Thomas Reichelt, Fraktionvorsitzender der CDU in der Samtgemeinde, bekannt. "In unserer Samtgemeinde leben rund 11.000 Menschen. Eine Gemeinde in dieser Größenordnung braucht einfach eine eigenständige, weiterführende Schule, wenn sie weiterhin als Lebensmittelpunkt für Familien mit Kindern attraktiv sein will." Jesteburg sei die einzige Samtgemeinde im gesamten Landkreis, die nicht über eine eigenständige, weiterführende Schule verfüge.

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Jesteburg macht mobil

Riesenandrang bei Schul-Infoabend am 19. Januar 2009

Schätzungsweise 500 Menschen machten sich am Montag Abend auf den Weg in die Turnhalle der Grundschule. Sie alle interessierten sich für eine Gesamtschulgründung in Jesteburg und wollten erfahren, wie eine Kooperative und eine Integrierte Gesamtschule, KGS und IGS, funktionieren. Zwei hochkarätige Referenten hatte die Schulinitiative dazu eingeladen: Den Leiter der Europaschule Tarmstedt, einer KGS (kooperative Gesamtschule), und den Oberstufenleiter des Deutschen Schulpreisträgers 2007, der Robert Bosch Schule aus Hildesheim.

Bild Mitglieder Gemeinderat Jesteburg
Riesenandrang in der Turnhalle: Schätzungsweise 500 Menschen interessierten sich für eine Gesamtschulgründung in Jesteburg

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Samtgemeinde kämpft für dauerhaft weiterführende Schule

  Verkehr
  Nathalie Bögel mit Karl-Heinz Gläser.

Mehr als 1.300 Bürger, von der Pastorin über den Gemeindedirektor, von Grundschuldirektoren bis zum größten Arbeitgeber sowie zahlreiche Vereine und Verbände - sie alle unterstützen die ‘Initiative für eine eigene weiterführende Schule’ in der Samtgemeinde Jesteburg. Kürzlich hat die Initiative einen Antrag zur Einrichtung einer Kompetenzschule dem Kreistag überreicht.

Antrag Kompetenzschuleweiter

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Für Sie in Berlin!

Michael Grosse-Brömer, unser Abgeordneter im Bundestag. www.m-grosse-broemer.de.

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Für Sie in Hannover!

Heiner Schönecke, unser Abgeordneter im Niedersächsischen Landtag. www.heiner-schoenecke.de.

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